

Heute und Damals






Der Liederkranz Dotzlar kann sich ab dem 09. April 2018 auf einen neuen Chorleiter freuen:
Mit Karl-Heinz Wenzel (Bundeschorleiter Mitteldeutscher Sängerbund) haben wir einen super tollen Chorleiter mit vielen neuen Inspirationen gewinnen können.




Neue Eindrücke inspirieren. Deshalb ließ sich der Gem. Chor Liederkranz Dotzlar mit seinen Freunden am 27. August 2016 auf ein Abenteuer ein. Schon im Morgengrauen machten sich die Sängerinnen und Sänger auf den Weg ins Thüringer Erlebnisbergwerk Merkers. Rasant erwies sich die Fahrt mit dem Förderkorb und den umgebauten Lastwagen, um durch ein endlos scheinendes Labyrinth bis auf eine Tiefe von 800 Metern vorzudringen. Warum ein Chor ausgerechnet in diese spannende Bergmannswelt vordringen sollte, erschloss sich bei der Ankunft im hallenartigen Großbunker. Die Akustik in diesem unterirdischen Gewölbe ist grandios und lockt viele internationale Künstler an. Es versteht sich von selbst, dass der Liederkranz den Klang umgehend mit dem „Irischen Segen“ austestete.
Nach der Begegnung mit weiteren Attraktionen wie der Kristallgrotte stand ein sonniger Stadtbummel in Fulda an. Selbstverständlich stand der Dom St. Salvator auf dem Programm, der sich erneut für ein Ständchen mit Gänsehautgefühl und Applaus von spontanen Zuschauern anbot. Angesichts der facettenreichen Erlebnisse und musikalischen Einlagen hatte sich der Chor eine Stärkung im Brauhaus Wiesenmühle verdient. Diese Gelegenheit wurde sogleich für einen Blick in die Zukunft genutzt. Zu den nahenden Höhepunkten in der Chorgeschichte gehört zweifelsohne das 600-jährige Dorfjubiläum im Jahr 2018. Bei diesem Anlass möchte der Liederkranz ein besonderes Programm auf die Beine stellen, wofür allerdings noch Verstärkung gefragt ist. Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen, um die Herausforderung evtl. mit einem Projektchor zu meistern.


Festlich sind die Tische gedeckt. Liebevoll runden Blumen und Kerzen das Ambiente ab. Ein verführerischer Duft von frisch gebackenem gesellt sich hinzu. All dies sind klare Indizien: In der Kulturhalle Dotzlar steht ein besonderes Ereignis an. Erfolge gemeinsam feiern.
Das ansprechende Arrangement am 11. November 2014 war den Senioren vom Liederkranz Dotzlar gewidmet. Die aktiven Damen und Herren blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück. An der Freude über das gelungene Fest zum 135jährigen Vereinsjubiläum und über den Meisterchortitel sollte schließlich jeder teilhaben.
Gaumenfreuden und Ohrenschmaus beim bunten Nachmittag.
So wurde das Kuchenbuffet reich bestückt und stellte alle Gäste vor die berüchtigte Qual der Wahl. Auch für deftige Häppchen war gesorgt, sodass nach Herzenslust geschlemmt wurde. Das Unterhaltungsprogramm startete mit einem musikalischen Potpourri vom Liederkranz, bevor Eckard Lauer aus Frankeberg für Stimmung sorgte.
Mit seiner Konzertzitter servierte er zahlreiche Evergreens, bei denen Erinnerungen wach wurden. Leidenschaftlich zauberte er die Melodien vieler Wunschtitel hervor. So wurden Erinnerungen wach und einige Freudentränen in den Augen der Gäste gesichtet.
Ein Dankeschön an die fleißigen Helfer.
Mit Abendliedern und einem kleinen Präsent beschloss der Liederkranz das Seniorenfest. Die Jubilare nahmen den dekorativen Anhänger für die besinnliche Jahreszeit entgegen und verabschiedeten sich mit Dankesworten an die Organisatoren.



Abtauchen und sich dem Liedgut fürs geplante Meistersingen widmen – diese Mission lockte die Sängerinnen und Sänger in das Hilchenbacher Richard-Martin Haus. Die Ruhe des Domizils und die hervorragende Akustik im Proberaum kamen der ehrgeizigen Idee entgegen. So stand intensiven Proben nichts im Wege, die durch leckere Mahlzeiten und lockere Plaudereien am Abend versüßt wurden. Sonntags reiste Frau Ruebben-Laux aus Leverkusen an, brachte ihre konstruktive Sichtweise bei der Stimmbildung ein und wer hätte es gedacht: Die ausgewählten Stücke haben ein Gesicht. Damit ist der Liederkranz seinem Ziel deutlich näher gekommen. Selbstbewusst geht es nun in den Endspurt, um am 31. Mai 2014 erneut den Titel „Meisterchor“ nach Dotzlar zu bringen.

Das Jahr verflog wie im Fluge. Schon stand das Arrangement einer schönen Jubilarfeier vor der Tür. Die geladenen Gäste ahnten schon, dass der Nachmittag eine verführerische Tortenschlacht beinhaltet. So war es dann auch, denn die fleißigen Kuchenbäcker steuerten so einige Leckereien bei und rundeten das kulinarische Programm mit deftigen Wurst- und Käseplatten am Buffet ab. Gut gestärkt stellten sich die Jubilare den überraschenden Programmpunkten des Festtages.
Helene brillierte als fleißige Bauersfrau am Butterfass und widerstand vehement den textilien Versuchungen der Dessousberaterin, die Christa überzeugend mimte. Köstlich amüsierte sich das Publikum, denn bei dem offerierten Viagra für den Ehegatten sprang der Funke dann doch über.
Gut gestärkt und mit gelockerter Lachmuskulatur wurde das Oberstübchen der Festgesellschaft auf die Probe gestellt. Innerhalb von füf Minuten mussten 24 Sprichwörter ergänzt werden. Der Countdown lief und das Team von Lore Afflerbach legte mit 20 gelösten Aufgaben ein verblüffendes Tempo beim Gehirnjogging vor. Auch die Ergebniss der mitstreitenden Gruppen konnten sich sehen lassen.
Als i-Tüpfelchen für einen gelungenen Nachmittag darf ein Souvenir nicht fehlen. Deshalb freuten sich alle aktiven Jubilare über den handgefertigten Weihnachtsanhänger, der zur Winterzeit die Dotzlarer Kirche in die Stuben bringt. Das musikalische Potpourri der Feier wurde mit einer Hommage an die Heimat Wittgenstein und dem Chorbeitrag „Neigen sich die Stunden“ beschlossen.
Wochenlang wurde geübt und gefeilt. Am 09. Mai 2013 war es dann endlich soweit.
Mit etwas Lampenfieber im Gepäck machte sich der Liederkranz Dotzlar auf nach Morsbach
im schönen bergischen Land zum Chorwettbewerb.
Die Darbietungen von den Liedern „Untreue“ All in the April“ und „Wer recht in Freuden Wandern
will“ konnten sich sehen lassen.
Der Chorleiter Matthias Braun, sparte nicht beim Lob für seine Schützlinge. Bei diesem Wettbewerb
wagte er den Vergleich in einer höheren Klasse. Diese Herausforderung meisterten die Sängerinnen
und Sänger ohne Probleme. In der Kategorie G1 belegte der Liederkranz den dritten Platz. Insgesamt
positionierte sich die traditionelle Gesangstruppe respektabel und sahnte die höchste Punktzahl
unter den Wittgensteiner Konkurrenten ab.
Die Teilnahme hat sich auf jeden Fall gelohnt. Das positive Feedback spornt zum weiteren Stimmtraining
an und inspiriert die „jungen“ Neueinsteiger im Sopran zum Weitermachen.
Es ist ein schönes Gefühl, etwas zum Erfolg des Chors beigetragen zu haben.
Wer weiß ? Vielleicht mischen beim nächsten Wettbewerb noch ein paar junge Stimmen aus
Dotzlar mehr mit?
Trotz eines vollen Terminkalenders und der Vorbereitung auf das Adventskonzert haben die Sängerinnen
und Sänger des "Liederkranzes“ es wieder geschafft ihre Jubiliare zu einem fröhlichen und unterhaltsamen
Nachmittag einzuladen. Nachdem unser geplantes "Staatsbalett“ aus Krankheitsgründen kurzfristig absagen
musste, hatte der Liederkranz es doch noch geschafft, ein buntes Programm zusammen zu stellen.
Dank der Flexibilität von Jobst Brinkmann, der sich innerhalb weniger Stunden in einen pensionierten
„Küchenchef“ verwandeln konnte und somit die „Lachmuskeln“ der Jubilare aktivieren konnte, war der
Nachmittag gerettet. Wunderschöne kleine Anekdoten wurden im „Wittgensteiner“ Platt vorgetragen
und auch die Liedvorträge des Chores wurden wohlwollend aufgenommen und beklatscht.
Höhepunkt des Nachmittages war eine liebevoll aufgebaute Tombola, an der sich alle Jubilare beteiligen
konnten, denn es gab keine Nieten! Somit konnte jeder unserer Jubiliare mit einem kleinen oder auch
größeren Gewinn nach Hause gehen.
Wie auch in den letzten Jahren war das Kuchenbuffet dank unserer Sängerinnen wieder gut bestückt.
Es war ein rundum schöner und gemütlicher Nachmittag und es gab eine Menge Lob von Seiten unserer Jubiliare.
Gemeinsame Stimmbildung des „Liederkranzes Dotzlar“ und des Gem. Chores Germania Bad Berleburg mit Herrn Effertz-Wolff im Hotel Schweinsberger in Lennestadt
Auch in diesem Jahr nahm uns Herr Effertz-Wolff auf eine Reise in die Welt der „Atemtechnik“ und des „Körpergefühl´s“ begeistert mit.
Wie gut so ein Kurzurlaub der Stimmbildung ist, zeigte das Ergebnis am Ende der Stimmbildung.
„Inhalte“ und „Avezzzo avviere“ „Phrasen und „Bögen zu singen, sich weit zu machen, vernünftig zu sitzen...“Schwimmübungen“, um die Luft fließen zu lassen...
sind eigentlich Wiederholungen die wir, jede Woche in unserem Übungsraum mit Matthias Braun erleben dürfen, aber wie gesagt so ein „Kurzurlaub“ hat es in sich!
Es wird die Lockerheit und die Leichtigkeit sein, die Herr Effertz-Wolff uns vermittelt, dass dieser Tag wie im Flug wieder vergangen ist.
Da der Chor aktuell ein gemeinsames Konzert mit dem Gem. Chor Germania Bad Berleburg plant, ging Herr Effertz-Wolff auf Wunsch unseres Chorleiters auf die Literatur des Chorwerkes „Jauchzet dem Herrn alle Welt“ von Mendelssohn Bartholdy ein. Hier wurde intensiv in allen Stimmlagen geprobt und mit viel Geduld und Übungen, schaffte der Chor es bis zum Nachmittag dieses Stück zum ersten Mal durch zu singen. Selbst Herr Effertz-Wolff war des Lobes voll, das der Chor so vorbildlich mit gearbeitet hatte. Er selbst war erstaunt, wie gut es sich zum Schluss anhörte, zumal er kein Liebhaber dieser Literatur von Mendelssohn ist.
Somit war dieser Tag, der nur von einer kurzen Mittagspause unterbrochen wurde, für uns alle ein wunderbares Erlebnis. Bei einem Nachmittagskaffee konnten wir uns dann alle nochmals untereinander austauschen, bevor es wieder zurück nach Berleburg ging.
Es wird sicherlich nicht unsere letzte Stimmbildung mit Herrn Effertz-Wolff gewesen sein, dessen waren sich alle einig.

